Innensportanlagen öffnen unter 2G Plus Regeln wieder.
Der SSVb tätigt derzeit Abfragen, wer unter den Bedingungen spielfähig ist.
Benutzen der Sportstätten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr ohne Einschränkung möglich.
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Vom gelegentlichen Treff zum L.O.Volleys e.V.

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Mitte der achtziger Jahre fanden sich ein paar Hobbysportler zusammen, um "das Spielen des Balles über ein Netz zu betreiben". Das Domizil war damals  die Sporthalle der Handballer an der Arno-Förster-Straße. Hierbei handelte es sich um sogenannte „Gaswerker“, also junge Leute, die Ihr Geld bei der Gasversorgung verdienten. Genannt seien hier z. B. Joachim L., Joachim S., außerdem noch „Bremsenwerkler“. Hier sei stellvertretend für alle Frank P genannt.

Aus dieser Truppe entwickelte sich eine Hobbymannschaft, die sich „Gaswerk“ nannte. Man nahm an Freizeit-Turnieren, wie das damalig bekannte „Kreis-Sportfest der Werktätigen“ teil.
Der Mauerfall brachte viele Änderungen mit sich, zum Beispiel war es pflicht, sich in einem Verein zu oragnisieren.

Man trat dem damals neu gegründeten Ballsportverein BSV Limbach-Oberfrohna bei. Vereinspräsident wurde Hr. Stephan Vogel, aktiver Handballer. Wenig später wurde auch ein Teilbereich Basketball etabliert.
Die Volleyballer waren eine eigenständige Abteilung innerhalb des BSV. Ein Glücksumstand für uns Volleyballer war der Zuzug vom Sportfreund Wolfgang K., ehemals aktiver Oberligaspieler von Dynamo Karl-Marx-Stadt. Parallel dazu fanden einige Spieler wie Jens Langbein aus Chemnitz den Weg nach Limbach-Oberfrohna. Auch aus dem Umland von Limbach-Oberfrohna gab es Zugänge von jungen Talenten, hier sei Mirko P. und Andreas S genannt.
Daraus wurde eine spielfähige Mannschaft, maßgeblich durch Wolfgang K. initiert. Man begann auf Kreisebene mit dem Spielbetrieb Die  größte Konkurenz stellt, wie jedes Jahr, die Mannschaft vom PSV Stollberg. Im dritten jahr wurde der erstmalige Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft, annschließend ging es in Etappen in die Sachsenklasse, 2 Jahre später wurde der Aufstieg in die Sachsenliga, die höchste Spielklasse im Freistaat Sachsen geschafft, das war 1996. Nach 2 Jahren musste man den Abstieg hinnehmen, zum Teil durch die abgehenden Studenten. Das war aber nicht der einzige Grund, denn es fehlte einfach der Nachwuchs. Die Jugendarbeit musste stärker als uns zunächst bewußt war, forciert werden. Wir taten uns da ehrlicherweise etwas schwer. Zwischenzeitlich kamen aber auch Damen zum Volleyball, zum Teil aus Hartmannsdorf und Umgebung. Den Damen nahm sich dann unser Sportfreund Dirk Schuler an. Und dies tat er sehr erfolgreich. Die Damenmannschaft stieg kontinuierlich bis in die höchste sächsische Sachsenliga auf. Gleichzeitig übernahm Dirk Schuler noch den Aufbau im weiblichen Jugendbereich mit Teilnahmen von gemischten Schulmannschaften zu Bezirksmeisterschaften.
Durch das erfolgreiche Abschneiden der Herrenmannschaft in den letzten Jahren kam es dann zu einer Übernahme der Regional-Liga-Mannschaft des damaligen CPSV Chemnitz.
So wurde im Spieljahr 2001/2002 in Limbach-O. Volleyball auf Regional-Liga-Ebene gespielt. Dies war für uns ein Kraftakt. Es mußten Sponsoren gefunden werden, Spielstätten und Spieltermine mußten geklärt werden, schließlich hieß es ab sofort, Punktspiele finden Samstagabend 19 Uhr in Limbach-O. statt. Durch die Kommune gab es unproblematisch Unterstützung. Leider war die Regionalliga nicht zu halten, nach Abgang von maßgeblichen Spielern war das Gastspiel“Regionalliga“ für uns beendet, wenn auch mit etwas Wehmut.
Außer dem regulären Spielbetrieb hatten wir immer den Fokus, Spaß am Volleyball zu haben. Wir begannen mit einem Volleyballturnier im Sonnenbad Rußdorf. Nach Fertigstellung unserer Sporthalle an der Goethe-Schule begannen die Vorbereitungen zum ersten großen Volleyball-Turnier. Einladungen wurden bundesweit ausgeschrieben. Ergebnis war, zum ersten Hallen-Tuirnier nach Saison-Ende kamen 15 Herren- und 12 Damenmannnschaften. Das hieß ca. 250 Sportler mußten vom Freitag bis Sonntag untergebracht werden. Was lag näher, die angrenzende Schule als Quartier umzufunktionieren. Teilnehmer waren Mannschaften bis zur Regional-Liga aus Bielefeld, Berlin, Greifswald, Gotha, Nordhausen und Tschechien. Dieses Turnier gibt in dieser Form nicht mehr, da es immer schwieriger wurde, das ganze zu stemmen. Dafür hat sich im Mai jeden Jahres ein lokales Freizeit-Turnier etabliert.
Highlight unserer Vereins-Tätigkeit war u.a. auch zum Hallenjubiläum ein Spiel der Junioren-Nationalmannschaft weiblich gegen die damalige Bundesliga-Mannschaft aus Chemnnitz.

Im Sommer 2016 haben wir uns schließlich vom BSV Limbach-Oberfrohna getrennt und einen selbstständigen Verein „LO Volleys e.V. gegründet. Wir sind derzeit ca. 120 Mitglieder und haben die Jugendarbeit auf mehrere Schultern verteilt

- der Vorstand der L.O. Volleys e.V.

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